Alternative Bekämpfung

Ernährung

Vitamin B1, das sich z. B. in Bierhefe befindet, kann der Nahrung in kleinen Mengen beigesetzt werden, da Flöhe (auch Zecken) B1 nicht mögen und so behandelte Tiere weniger häufig angesprungen werden.


Flohfalle

Einige Hunde reagieren auf chemische Flohmittel inzwischen so heftig, dass man oft ratlos ist, wenn nun doch einmal Flöhe eingefangen sind. Hier gibt es eine Alternative.

Flohfalle zum Selberbauen

Flöhe können schnell zu einer Plage werden.
Mit unserer kostenlosen Flohfalle werden Sie die Plagegeister aber auch schnell wieder los!

In der heutigen Zeit sind es vor allem Hunde und Katzen, die uns Flöhe ins Haus schleppen. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.

Ist gerade kein Haustier in der Nähe, wird auch gerne der Mensch als Wirt genommen. Kleine Einstiche an Beinen und Armen, die meist in Reihe oder im Dreieck angeordnet sind, sind ein deutliches Indiz auf Flohbefall. Da sich Flöhe meist in dunklen Ecken von Teppichen, Betten und Polstermöbeln verstecken und nur zum Blutsaugen ihr Versteck verlassen, lassen sie sich nur schwer ausfindig machen.
Bei geringem Flohbefall genügt häufig schon ein regelmäßiges Staubsaugen von Teppichen und Polstermöbeln, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Auch sollte die Bettwäsche etwas häufiger gewechselt werden, denn Ruhestörung mögen die Flöhe gar nicht.

Allerdings kommt ein Staubsauger nicht in jede Ritze, und viele Möbel sind so eingebaut, dass man sie gar nicht wegrücken kann. Solche dunklen Schmutzecken bieten Flöhen und deren Larven ideale Lebensbedingungen. Jedoch werden Flöhe von einer Wärmequelle – zum Beispiel einem warmblütigen Säugetier, zu dem auch der Mensch gehört – magisch angezogen. Darum werden im Handel spezielle Flohfallen angeboten, die aus einer schwachen Glühlampe und einer auf einem Teller liegenden Klebeplatte bestehen. Mit rund 30,- Euro sind Sie dabei.

Eine wesentlich preiswertere Variante – ebenfalls ganz ohne Gift – können Sie sich leicht selber basteln: Nehmen Sie einen Suppenteller und legen Sie dort einen auf den Kopf gedrehten Kaffeetassen-Untersetzer hinein. Auf diese Erhöhung stellen Sie ein Teelicht und füllen den Suppenteller so hoch mit Wasser, dass die Kerze noch nicht zu schwimmen anfängt.

Wenn Sie jetzt noch wenige Tropfen Spülmittel in das Wasser geben (zerstört die Oberflächenspannung des Wassers) und etwas verrühren, ist Ihre Flohfalle fertig. Diese stellen Sie nun auf den Boden des zu behandelnden Raumes und zünden die Kerze an.

Die Flöhe, von Licht und Wärme der Kerze angezogen, springen zur Kerze, verfehlen diese, landen im Wassergraben und ertrinken. Um weitere Lichtquellen auszuschließen, empfiehlt es sich, den Raum vollständig abzudunkeln.

Wichtiger Sicherheitshinweis


Ein Teelicht ist einer großen, umsturzgefährdeten Kerze vorzuziehen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Kerzenflamme auf keinen Fall mit brennbaren Gegenständen in Berührung kommen kann. Dies könnte eine vom Wind wehende Gardine vor dem Fenster sein, ein vom Stuhl herabgefallenes Kleidungsstück oder die nachts herausgefallene Bettdecke. Außerdem sollten Sie Ihr Haustier aussperren, solange die Kerze brennt, um ein versehentliches Umwerfen zu verhindern. Zwar ist die Gefahr mit einem Teelicht über einem Wassergraben sehr gering, dennoch sollte man mit der nötigen Sorgfalt vorgehen. Für entstehende Schäden übernehmen wir keine Haftung.

Quelle


Flohfalle http://www.clevere-tipps.de/Tipps+und+Tricks/Gesundheits-Tipps/19/flohfalle.html


Selbstgemachte Flohmittel

Hausmittel gegen Hundeflöhe

Hundeflöhe können starken Juckreiz verursachen und manchmal auch allergische Reaktionen bei Hunden hervorrufen. Daher ist es wichtig, Flohbefall bei Hunden zu behandeln. Weitere Informationen, wie man Flöhe bei Hunden erkennt.

Die Art von Flöhen, von der Hunde am meisten befallen werden, ist unter dem Namen Ctenocephalides canis bekannt und den Katzenflöhen nicht unähnlich. Man findet etliche Produkte auf dem Markt, die der Entfernung von Flöhen dienen sollen, beispielsweise das Flohhalsband oder diverse Flohshampoos. Die meisten dieser Anti-Floh-Produkte arbeiten mit Chemikalien, die die Flöhe gezielt töten. Die Giftstoffe sind so gewählt und dosiert, dass sie dem Hund allerdings nicht schaden. Wer zu chemischen oder medizinischen Flohmittel Rat sucht, sollte einen kompetenten Tierarzt aufsuchen.

Hundeflöhe natürlich bekämpfen

Viele Hundebesitzer suchen allerdings nach natürlichen Methoden zur Bekämpfung der Hundeflöhe, weil sie befürchten, dass die Chemikalien, die in den handelsüblichen Mitteln vorhanden sind, ihrem Tier schaden könnten. Neben Anti-Flohmitteln, die die chemische Keule schwingen, gibt es auch einige Hausmittel gegen Flöhe, die das Leiden des Hundes lindern oder beseitigen können. Nachfolgend eine Übersicht mit einigen natürlichen Hausmitteln.


Der Flohkamm: Ein Flohkamm ist ein sehr fein gezahnter Kamm, mit dem die Flöhe und die Floheier aus dem Fell des Hundes gestrichen werden können. Wenn Sie einen Flohkamm verwenden, so kämmen Sie das Fell in Wachstumsrichtung. Der Kamm sollte anschließend in Seifenwasser ausgespült werden, wobei die Flöhe und Floheier entfernt und vernichtet werden.
Ein Hund, der Flöhe hat, sollte regelmäßig ein Bad bekommen, um den Juckreiz und die Hautreizungen zu lindern, die von Flöhen hervorgerufen werden können. Man kann ein normales Hundeshampoo nutzen, um den Hund zu baden, oder sich von einem Tierarzt zum Gebrauch von Flohshampoo beraten lassen.
Während man das Tier badet, kann man für das letzte Ausspülen ein paar Tropfen Eukalyptus-, Lavendel– oder Teebaumöl zugeben. Dies ist eines der einfachsten Hausmittel gegen Hundeflöhe und Zecken.
Um Hundeflöhe zu entfernen, kann man auch hausgemachte Anti-Floh-Sprays zur Bekämpfung von Flöhen einsetzen. Ein solches Spray kann hergestellt werden, indem man ein bis zwei Tropfen ätherische Öle aus Lavendel und Zedernholz zu 500 ml Wasser hinzugibt. Dieses Gemisch kann in eine Sprühflasche gefüllt und dann auf den Körper des Hundes gesprüht werden, wobei die empfindlichen Stellen wie die Augen natürlich ausgespart werden.
Um ein weiteres selbst gemachtes Flohabwehrmittel herzustellen, benötigen Sie drei Esslöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Chilisamen, einen Teelöffel Speiseöl und eine Tasse Wasser. Mischen Sie diese Ingredienzien, geben Sie sie in eine Sprühflasche und schütteln das Ganze ein paar Minuten gut durch. Dann stellen Sie die Flasche in die Sonne, bis die Chilisamen weich werden. Am besten sprühen Sie die Mischung auf das nasse Hundefell, nachdem das Tier gebadet hat. Bei Bedarf kann diese Behandlung mehrmals täglich wiederholt werden.
Eines der effektivsten Hausmittel gegen Hundeflöhe ist ein Flohmittel aus Zitronen. Um dieses Abwehrmittel herzustellen, muss eine Zitrone in Stücke geschnitten und in Wasser gekocht werden. Die Stücke müssen über Nacht in Wasser eingelegt bleiben. Am nächsten Tag wird es in eine Sprühflasche gefüllt und als Flohabwehrmittel auf den Körper des Haustiers gesprüht. Anstelle der Zitronen können auch Orangenschalen verwendet werden.
Auch Essig kann zur Bekämpfung von Flöhen eingesetzt werden. Dafür Essig und Wasser zu gleichen Teilen mischen und in eine Sprühflasche füllen. Anschließend wird das Gemisch auf den Körper des Haustiers gesprüht.
Zedernholz kann Flöhe abwehren. Unter den Produkten zur Behandlung von Hundeflöhen findet man unter anderem Kissen, die mit Zedernholz gefüllt sind. Ansonsten kann man auch Späne von Zedernholz um das Hundebett herum verteilen oder ein altes Kissen mit Hobelspänen von Zedern füllen.
Knoblauch: Knoblauch wirkt Wunder gegen Hundeflöhe. Zur Anwendung zerdrücken Sie ein paar Knoblauchzehen und versetzen sie mit etwas heißem Öl. Diese Mischung wird auf dem gesamten Körper des Hundes verteilt und einige Zeit einwirken gelassen. Danach mit klarem Wasser abspülen. Sie können auch etwas Knoblauch unter das Hundefutter mischen. Die Flöhe mögen den starken Geruch nicht, der daraufhin auch aus der Haut des Hundes ausgedünstet wird. Allerdings klagen einige Hundebesitzer über die Unverträglichkeit von Knoblauch bei ihren Hunden.
Niemöl: Niemöl sollte sorgfältig in das gesamte Fell des Hundes gerieben werden, um die Hundeflöhe zu bekämpfen. Niemöl ist antiseptisch und kann gleichzeitig die Flöhe zerstören und helfen, die Hautinfektionen, die sich der Hund beim Kratzen zugezogen hat, zu heilen.

Hausmittel können recht effektiv sein, wenn es darum geht, Flöhe beim Hund loszuwerden. Ob die Flohbehandlung wirkt, hängt sicherlich von der Stärke des Befalls ab und inwieweit Wohnung, Haus und Garten von Flöhen befreit wurden.

Quelle


Kieselgur, gemahlene Silikat-Skelette, ein hochwirksames Mittel gegen Flöhe und zudem ungefährlich bei äußerlicher Anwendung für alle Nicht-Insekten, Haustiere und den Menschen. Die bestäubten Ektoparasiten gehen durch Austrocknen zugrunde. Wirkt auch gegen Floheier. Dieses Pulver kann man, laut Hobbythek, auch bedenkenlos bei Haustieren anwenden. Ist allerdings eine sehr staubige Angelegenheit und bei einem Langhaarhund wohl schwieriger anzuwenden. Man sollte allerdings die Behandlung im Freien durchführen und darauf achten, dass der Staub weder von Mensch noch Tier eingeatmet wird.

Quelle

Hundekissen:
Man nehme einen blauen Müllsack und gebe dort Kieselgur hinein. Körbchen hineinstopfen und ordentlich durchschütteln - alles Getier und deren Eier sterben ab.

Herbstgrasmilben:
Kieselgur ist auch bei den Gärtnern sehr beliebt, da der Boden aufgelockert wird und dadurch aufnahmefähiger ist. Kieselgur im Garten ausstreuen und die lästigen Herbstgrasmilben sind vernichtet. Wie oft das gemacht werden muss, hängt davon ab, wie oft die Plagegeister eingeschleppt werden.

Am Hund:
Hat der Hund Herbstgrasmilben am Körper, kann man diese mit Kieselgur betupfen. Kieselgur ist absolut ungiftig und kann sogar in das Futter gegeben werden, weil es Fell und Krallen gut tut.
Innerhalb der Wohnung sollte es allerdings nicht verstreut werden, weil es ganz fürchterlich staubt und kaum aus den Ritzen zu bekommen ist.

Und hier noch ein neues Rezept für die natürliche Abwehr:
Floh- und Zeckenpulver aus Kräutern selber gemixt
Getrockneter Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Zitronenmelisse (es müssen nicht alle sein, ein Teil reicht auch, je nachdem was der Hund nicht als unangenehm empfindet) mit dem Mixer oder Mörser sehr fein mahlen und in eine leere Puderdose (Babypuder o. ä.) geben und damit den Hund einpudern (gegen den Strich). Ich würde den Kopf aussparen oder da die Kräuter vorsichtig mit der Hand verteilen (nicht in Augen, Nase oder Ohren kommen lassen). Vorher testen, ob der Hund mit dem Geruch Probleme hat, und sicherstellen, dass er nicht allergisch reagiert auf eines der Kräuter.

Zitronen/Rosmarin-Lösung
Dieses ist eine einfach herzustellende Lösung, die hervorragend gegen Flöhe hilft und bedingt auch gegen Zecken wirksam ist. Man nehme:
Eine große, dicke (Bio-) Zitrone (je mehr Schale, desto besser), zerkleinere sie ganz im Mixer oder drücke sie aus und schneide die Schale in kleine Stücke, gebe sie zusammen mit einem Esslöffel getrocknetem Rosmarin in ein Schraubglas und übergieße es mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser (etwa ½ l). Das ganze lässt man über Nacht stehen und siebt es am nächsten Tag ab. Mit Hilfe einer Sprühflasche lässt es sich leicht auf den Hund auftragen (vorher gut schütteln). Vor jedem Spaziergang einsprühen.
Kleiner Nebeneffekt: Dieses Spray bringt das Hundefell zum glänzen und riecht sehr angenehm (zumindest für Menschennasen). Im Kühlschrank ist es gut eine Woche haltbar. Man kann damit auch Hundebetten besprühen.

Quelle


Ätherische Öle nur für Hunde!

Aus ätherischen Ölen wie Eukalyptus-, Lavendel-, Minze-, Zedern- oder Zitronenöl lässt sich schnell ein Mittel für Hunde herstellen, um Flöhe zu bekämpfen. Je fünf Tropfen der Öle mit Wasser vermischen und dann gleichmäßig auf Bauch, Beine, Schulterblätter und das Schwanzende der Tiere auftragen. Je nach Bedarf täglich oder auch nur einmal pro Woche wiederholen. Bei starkem Juckreiz kann man die betroffenen Tiere auch mit Bilsenkraut-, Calendula- oder Johanniskrautöl behandeln. Die Öle sind in der Apotheke oder ausgewählten Naturmittelläden erhältlich. Achtung: Diese Methode, um Flöhe zu bekämpfen, auf keinen Fall bei Katzen anwenden, denn ätherische Öle können für Katzen tödlich sein! Katzen können ätherische Öle nicht verarbeiten. Ölpartikel werden nur langsam abgebaut. Sie können sich im Körper anreichern und zu einer Vergiftung führen. Schon wenige Tropfen können für Katzen toxisch wirken!

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Reinigung

Jeden Tag gründlich staubsaugen, dadurch können einige Plagegeister schon entfernt werden.

Wer einen Heißdampfreiniger hat, kann diesen prima nutzen. Flöhe, Larven und auch Eier sind hitzeempfindlich und sterben schon bei 60°C ab. Teppiche, Decken, Körbchen - einfach jede Ritze heißdampfen.
Das alle 3 Tage, dann wird man ohne Chemie die Plagegeister los.


Meersalz hilft bei Parasiten.

Da Flöhe nicht nur auf dem Wirtstier zu finden sind, unbedingt auch die Umgebung gegen die kleinen Biester absichern. Ritzen im Hundekorb mit Salz bestreuen, so dass Floheier nicht schlüpfen können. Wird das Tier gebadet, anschließend mit einer Meersalzlösung nachspülen. Diese hilft gegen den Juckreiz und das Salz verhindert zugleich den Neubefall.

Quelle


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