Impfen - nicht impfen, eine Glaubensfrage?

Hera von Steinwitz 


Was hat der Impfkritiker davon...?

Die Kämpfe zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern werden immer heftiger. Jede Seite besteht auf "ihre Richtigkeit" und man gewinnt den Eindruck, dass es hier nicht mehr um das Wohl der Tiere, Kinder, Lebewesen geht, sondern um MACHT.

Dabei meinen es beide Seiten gut mit ihren Anvertrauten - sie vergessen nur, den Blickwinkel zu erweitern.

Als Edward Jenner (1749-1833) vor über 200 Jahren die "Pockenschutzimpfung" einführte, war die Menschheit einfach nur dankbar. Durch die Pockenepidemie lernten die Mediziner, dass Hygiene sehr wichtig ist; die Menschen wurden mehr untersucht und versorgt. Als die Pocken verschwanden, wurde das als alleiniger Verdienst der Pockenschutzimpfung zugeschrieben. Keiner überlegte, dass vielleicht schon die Hygiene und die Versorgung der Bevölkerung damit zu tun hatte.
1885 hat der Franzose Louis Pasteur (er war kein Arzt, sondern Chemiker) mit der Infektionstheorie bei Tollwut die Grundlage für alle heutigen Impfungen eingeführt.

Somit wurde vor über hundert Jahren der "Glaube" manifestiert, dass eine Infizierung mit Erregern das Immunsystem und somit den Menschen auf Dauer schützen würde.
Nach dieser alten Erkenntnis wurden immer neue Impfstoffe hergestellt und an den Menschen/das Tier gebracht.
Schaut einmal auf die Seite des Paul-Ehrlich-Institutes, wieviele Impfstoffe es bereits gibt: PEI-Liste zugelassener Kombinationsimpfstoffe.

Diese Handhabe wurde ohne Hinterfragen praktiziert, nie wäre ein Mensch auf die Idee gekommen, die Anordnung, das Wissen der Ärzte und Gelehrten in Frage zu stellen.

Erklärend muss man aber hinzufügen, dass die Bildung der Menschen vor 200 Jahren nicht die beste war. Die Ärzte und Studierten hießen nicht umsonst "Götter in Weiß", und wer widerspricht schon Gott?


Seit wann gibt es Impfkritiker?

Gerne wird behauptet, dass die Impfkritiker eine Erscheinung der gelangweilten neuen Zeit wären - aber dem ist nicht so.
Bereits 1912 existierte ein Wälzer Impffriedhof (Achtung: große Datenmenge!), der verdeutlicht, dass auch in der Entstehungszeit der Impfstoffe einige Mediziner darauf aufmerksam machten, dass die Gleichung "Impfen = Gesund" nicht aufging.

Viele Studierte, Chemiker, Biologen und Mediziner versuchten immer wieder zu verdeutlichen, dass die Impfgeschichte eigentlich auf einer nicht nachzuweisenden Basis steht (Liste von Impfkritikern).
Selbst der Impfstoffentwickler Dr. Mark Randall warnte vor den Impfstoffen.


Warum wurden die Impfkritiker nicht populär?

Während die Impfentwickler mit Friedensnobelpreisen und hochdotierten Auszeichnungen gelobt wurden, bekamen diejenigen, die die Richtigkeit der Impfstoffe anzweifelten, kein Gehör.
Im Gegenteil: Ärzten wie Dr. Johann Loibner wurde sogar die Approbation entzogen (allerdings musste diese wieder zurück gegeben werden). Das passierte mehreren Ärzten, die versuchten, die Nutzlosigkeit der Impfungen aufzuklären.

Geschriebene Bücher wurden nicht gedruckt oder die Veröffentlichungen verboten. Damals brauchte die geschundene Welt einfach "Retter" und so wurden diese "Götter in Weiß" lange Zeit unantastbar.


Heute = Information für "alle"

Heute "kann" jeder lesen, forschen, nachhaken, in Frage stellen. Und heute kann jeder veröffentlichen und seinen Standpunkt vertreten.

Die Zeit mit ARD, ZDF und dem dritten Programm programmierte uns TV-Schauer.
Beeindruckt über die Informationen der Nachrichten, die uns den Blick in die fremde Welt offenbarten, wurde alles abgenickt, was hier gezeigt wurde.
Fernsehen zu machen ist teuer und somit war das TV-Programm gesteuert. Woher sollten wir Betrachter das wissen?

Als weitere öffentliche Sender kamen, stieg die Konkurrenz.
Plötzlich wurden die Programme mit Impfschäden, familiären Tragödien usw. befüllt. Viele Programme wurden zum Schundblatt - aber so wie alle keine Bildzeitung lesen und diese das meist gekaufte Blatt ist, verdienen auch diese Schundsender prima.

Ein Gutes hat diese Sendervielfalt: Es wird eben nicht nur das sogenannte "Assi-TV" gebracht, sondern auch Dokumentationen, die früher niemals ins Programm gekommen wären.


Internet

Das Internet ermöglichte den letzten Schritt in den Wissenswahnsinn.
Jeder kann was in das Internet schreiben und wenn es oft genug angeklickt wird, findet man es bald ganz vorne in den ersten Seiten.
Und wenn es ganz vorne steht, muss es doch "gut" sein...

Sucht der Interessierte nach Informationen, muss dieser wirklich sehr genau recherchieren und das ist manchmal gar nicht so leicht.

Es entsteht bald ein absolutes Ungleichgewicht, wenn ich in die Suchmaschine "Impfen ist wichtig" oder "Impfen macht krank" eingebe.

Die Informationen erschlagen einen förmlich - nur mehr Wissen bekommt man nicht.


Warum gibt es keine Antworten?

Liest man die Bücher von dotierten Impfgegnern, wird man bald erkennen können, dass die Krankheiten durch Impfungen genauso entstehen wie durch Nichtimpfungen.

Impft der Proband in einem Ansteckungsgebiet, um sich zu schützen und erkrankt trotzdem, weiß keiner, ob es durch die Impfung oder durch Kontakt entstanden ist.

Die betroffenen Familien erkrankter ungeimpfter Kinder, die schwere Schäden bekommen haben oder vielleicht gestorben sind, wissen nicht, ob diese Kinder mit denselben Impfschäden reagiert haben.

Die betroffenen Familien erkrankter geimpfter Kinder, die schwere Impfschäden bekommen haben oder vielleicht gestorben sind, wissen nicht, ob diese Kinder mit denselben Schäden reagiert hätten, wenn sie diese Krankeit bekommen hätten.


Eine Glaubensfrage?

Ist "Nichtimpfen" oder auch "Impfen" eine Glaubensfrage?

Ich behaupte "Ja", denn solange es keine wissenschaftlichen Nachweise gibt, dass ein Impfstoff wirkt, und solange es keine wissenschaftlichen Beweise gibt, das er nicht wirkt, verfolgt man einen Glauben...

Für mich bedeutet das, dass ich jedem Menschen seinen eigenen Glauben lassen muss - und dass meine Wahrheit nicht die Wahrheit meines Nächsten sein muss.

Das ist schwer, weil man eine eigene erarbeitete Überzeugung weitergeben möchte, und wenn Widerstand als Dummheit eingestuft wird, ist ein STREIT die Folge. Streit bringt uns aber nicht weiter und hilft weder unseren Kindern noch unseren Tieren.

Doch es geht um unsere Hunde, Katzen, Pferde, Kinder - Mitlebewesen, die wir aus Zuneigung schützen möchten.

Keine Mutter impft ihr Kind, kein Tierbesitzer lässt sein Tier impfen, um ihm zu schaden.
Keine Mutter impft nicht, kein Tierbesitzer lässt nicht impfen, um ihm zu schaden.

Daran sollten wir denken, wenn wir Menschen verurteilen, als Verbrecher betiteln oder als asozial einstufen. Wir wollen eigentlich alle das Gleiche, nämlich "das Richtige tun".


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