Wir impfen nicht mehr, weil...

Zwergpinscher Steinwitz

Wie Sie auf dieser Seite (hier klicken) lesen können, beschäftigen wir uns schon einige Jahre mit dem Thema "Impfen".
Es war gar nicht so einfach, das komplexe Thema "Impfungen" zu verstehen. Ich bin nur ein Züchter und kein Tierarzt.
Interessiert verfolgte ich die Bücher von Mo Peichl, die ich als erste kritische Informationsquelle fand.
Einige Züchter und Tierheilpraktiker konnten es mir verständlich erklären, so dass ich den 1. Schritt wagte.


Der erste Schritt:

Da besonders die Kombi-Impfungen diese heftigen allergischen Reaktionen hervorriefen, bestanden wir darauf, dass unsere Hunde keine Kombi-Impfstoffe + Tollwut bekamen.
Nach vielen Gesprächen und Durchforsten der Literatur entschieden wir, unsere Hunde nur noch gegen Staupe, Parvovirose und Hepatitis (S-H-P) zu impfen. Alleine schon diese Änderung verursachte bei vielen Tierärzten deutlichen Widerstand.

Das Thema beschäftigte uns weiter und so mussten wir erkennen, dass die Impfreaktionen deutlich höher lagen als die Infektionen ungeimpfter Hunde. Noch deutlicher wurde, dass gerade ungeimpfte Hunde weniger erkrankten bzw. die Erkrankungen schneller überwanden als geimpfte Hunde.
Unsere Welpen sollten den bestmöglichen Start in ihr junges Leben bekommen, somit wurde eine noch verträglichere Möglichkeit gefunden.


Der zweite Schritt:

Wir gingen von dem Schema F ab und ließen nach Titerbestimmung impfen.
Viele Jahre bekamen meine Welpen nach einer titergestützten Methode die Erstimpfung. In diesen Jahren hatten wir keine Impfreaktionen.
Geduldig erklärten wir unsere Informationen den neuen Familien, dass eine weitere Impfung nicht notwendig sei, wenn die maternalen Antikörper nach dieser Erstimpfung angestiegen seien.
Die Familien waren willig, ihren Welpen nicht mehr impfen zu lassen - doch dann kam der erste Tierarztbesuch und alles mühsam Erklärte wurde innerhalb weniger Minuten zunichte diskutiert. Trotz der Vorarbeit des Züchters, der mitgegebenen Titerwerte wurden die Welpen immer wieder nachgeimpft.
Ein Tierarzt, der viele Jahre studiert hat (wenngleich auch nicht Immunologie), wird doch wohl mehr Ahnung haben als die kleinen Züchter!!!


Der dritte Schritt;

Wir impfen nicht mehr.
Und so werden wir es in Zukunft handhaben.
Unsere ungeimpften Welpen bekommen den Titer bestimmt, der dem Hundebesitzer mit ausgehändigt wird. Einige Hundefamilien werden vielleicht gar nicht impfen, andere hoffentlich erst nach der 12. Woche.
Das 2. Formular für die Titerbestimmung wird ebenfalls mitgegeben, allerdings werden wir dafür die Kosten tragen. Somit können wir die Titerwerte in unsere Langzeitstudie übernehmen.
Und wenn der Tierarzt so gar nicht bereit ist, auf die Wünsche des Tierhalters einzugehen, kann man sein Tier etwas absichern, indem man dieses Dokument Impfbescheinigung [7 KB] mitführt.


Argumente

In all den Jahren davor haben wir nach der Titermethode geimpft.
Dem Welpen wurde vor und nach der Impfung Blut abgenommen, um den Titer zu bestimmen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir der Meinung, dass der Titer den Schutz nachweisen könnte - das ist inzwischen widerlegt.

Aus Interesse haben wir den Mutterhunden ebenfalls Blut abgenommen, um zu sehen inwieweit der Titer der Mutter einen Einfluss auf den Titer der Welpen hatte.
Wir stellten fest: Keinen!

Was aber viel erstaunlicher war, ist, dass unsere Hunde, die niemals geimpft worden sind, als erwachsene Hunde den gleichen Titer aufwiesen wie die einmalig geimpften.
Auffällig war, dass Hündinnen bei unterschiedlichen Würfen unterschiedliche Titer aufwiesen, die allesamt im positiven Bereich lagen.

Wie konnten meine nicht geimpften Hunde einen positiven Titer aufweisen, obwohl sie nicht geimpft wurden??
Diese Tatsache bestärkte zusätzlich die Informationen, dass die Impfungen mehr schaden als nutzen.
Nachdem ich noch mehr Informationsmaterial durchgeackert habe, als das, was Sie hier lesen, war für mich klar: "Meine Welpen/Hunde werden nicht mehr geimpft!"

In ca. 7 Jahren habe ich Vergleichsdaten unserer Nachzuchten ohne Impfung und Wurmkur, in denen wir nachweisen können, welche Vorteile/Nachteile für unsere Zucht durch unsere Entscheidung gefallen ist.

Bisher können wir nur nachweisen, dass wir, seit wir keine chemischen Wurmkuren mehr nehmen, unsere Welpen absolut wurmfrei sind.
Zur Zeit der zweiwöchigen Wurmkuren hatten wir mehrmals das Problem starken Wurmbefalls bei Welpen.


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