Impfen

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Die auch in den meisten Staaten der USA gängigen Empfehlungen, Hunde jedes Jahr zu impfen, beruhen auf den Erfahrungen mit Impfstoffen, die vor über 40 Jahren entwickelt wurden. Alle damaligen Impfstoffe waren Totimpfstoffe, die nur eine eingeschränkte Immunität erbrachten und es daher notwendig machten, etwa einmal pro Jahr zu "boostern" (nachzuimpfen). Obwohl die Impfstoffe in der Zwischenzeit erheblich verbessert wurden und die meisten Impfstoffe gegen Viren inzwischen durch Lebendimpfstoffe ersetzt wurden, die einen vieljährigen, wenn nicht lebenslangen Impfschutz, garantieren, wird in den USA wie auch bei uns ohne nachvollziehbare Begründung weiter an der alten Empfehlung festgehalten.

Eingehende wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Immunsystem des Hundes nicht schlechter ist als das des Menschen ‑ und kein Mensch käme auf die Idee, sich jedes Jahr neu zum Beispiel gegen Mumps und Masern impfen zu lassen. Die nun erschienenen Empfehlungen beruhen auf langjährigen (zumeist mindestens siebenjährigen) Studien, in denen die Wirksamkeit der in den USA gängigen Impfstoffe getestet wurde. Dabei zeigte sich, dass die meisten Lebendimpfstoffe tatsächlich über sieben oder mehr Jahre Schutz boten. Schlechter schneiden im Wesentlichen die Totimpfstoffe gegen bakterielle Krankheitserreger ab. So schützt zum Beispiel die Leptospirose-Impfung nicht einmal ein Jahr.

"Warum sollten wir daher Tiere mit diesen Produkten jährlich wieder impfen, wenn die Dauer der Immunität (Gedächtniszellen und Antikörper) für einige der Impfstoffe viele Jahre, wenn nicht das ganze Leben anhält? Ironischerweise gibt es keine wissenschaftliche Basis für die Empfehlung, Hunde mit zahlreichen der gängigen Impfstoffe jährlich wiederzuimpfen (zum Beispiel gegen Staupe-, Parvo- oder Tollwutvirus); andererseits geben andere Impfstoffe einen Impfschutz von weniger als einem Jahr (zum Beispiel gegen Bordetella bronchiseptica, Leptospira spp.)."

Ein Problem ist auch, dass bei uns eben so wenig wie in den USA eine gesetzliche Pflicht besteht, Impf-Nebenwirkungen zu melden ‑ ganz anders als in der Humanmedizin, in der Nebenwirkungen und Wirksamkeit eines Impfstoffs viel sorgfältiger belegt werden müssen. Die Autoren der oben genannten Studien schlagen die Einführung eines Meldesystems vor, das die Nebenwirkungen der Impfstoffe besser erfasst. Da die Firmen die Impfstoffe in der Regel "nur" an 600 bis 1.000 Hunden testen, werden seltener auftretende Impfschäden unter Umständen nicht erkannt.

http://www.pei.de/cln_042/DE/home/de-node.html__nnn=true

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