Der Mythos "Herdendruck" bzw. "Herdenschutz"

Herdendruck - was ist das?

Immer wieder bekommen wir Impfkritiker zu hören, dass unsere Tiere nur gesund bleiben, weil alle anderen rundherum geimpft sind und dadurch die Krankheiten nicht übergreifen können.

Doch was ist eigentlich Herdendruck?
Das Wort Herdendruck kommt aus der Viehwirtschaft. Dort stellte man fest, wenn man zuviele Tiere auf zu engem Raum hält und der Raum begrenzt ist - wie in Stallungen - verbreiten sich Krankheiten extrem schnell.

Die Tiere werden nicht krank, weil sie zu dicht stehen und das immer im selben Bereich, sondern auch, weil sie durch diese unnatürliche Enge extremem Stress ausgesetzt sind.
Man stelle sich alleine Pferde vor, die dicht nebeneinander in Boxen eingestallt sind. So müssen rangniedrige Pferde neben ranghohen stehen, die eine ständige Bedrohung signalisieren.
Pferde stehen den ganzen Tag anstatt sich zu bewegen. Pferde sind Fluchttiere, sie brauchen die Möglichkeit, aus einer Gefahrensituation flüchten zu können. Dass bei dieser nicht artgerechten Haltung das Immunsystem zusammenbrechen kann, ist eine logische Schlussfolgerung.

In allen Massentierhaltungen entstehen diese Stresssituationen, die das Immunsystem unserer Tiere 'runterfahren. Diese nicht artgerechte Haltung, oft gepaart mit falscher Ernährung und einem großen Pensum an Medikamenten, lassen jedes Immunsystem versagen. So erkranken Tiere plötzlich an Krankheiten, die sie unter "artgerechter Unterbringung" nicht bekommen würden.
Und genau das ist Herdendruck.

Herdendruck bedeutet also nichts anderes, als dass das Tier in eine Situation gezwungen wird, in dem es ständigem Stress, unnatürlicher Haltung und schlechten Bedingungen ausgesetzt wird.


Und was bitte hat Massentierhaltung und Herdendruck mit Impfen zu tun?
Die meisten Hunde werden gesund ernährt, oft wird kaum noch Chemie benutzt, Bewegung, Spaß und Zuwendung sorgen für einen stabilen Organismus und ein gesundes Immunsystem - und das ist das Rezept für einen gesunden Hund.


Druckbare Version